291117
Das 6te Jahr, es kam herbeigeflogen. Genauso wie die anderen Jahre. Genauso wie die anderen Texte. Warum ich immer wieder Texte verfasse? Ich weiß es nicht.
Vielleicht um kurz mal zu trauern. Und mir kurz mal zu erlauben zurück zu denken was passiert ist, wie, wann und wo.
Und vor allem warum.
Dieser Text geht deswegen nicht an dich, nein, es geht dieses Mal an jemand anderen. Der, der dir helfen sollte. Der Retter in Not.
Ja lieber Arzt, ich meine dich. Dich überhaupt so zu nennen, ist schon eine Schande. Was du jetzt machst? Ich weiß es nicht. Vielleicht vermeidest du durch deine Sturheit immer noch vernünftige Hilfeleistungen, quälst dich mit anderen Anzeigen rum, weil du es mal wieder vermasselt hast. Obwohl Du dir nicht mal das eingestehen willst, das wissen wir alle.
Hätte ich schon damals gewusst, warum das alles so ablaufen musste, dann wären wir beide jetzt schon ein ganzes Stück weiter.
Aber wieso auch sich seine Schuld eingestehen? Wieso nicht einen Patienten mit einem Schlaganfall als "betrunken" einweisen lassen? Um ihn dann 2 Stunden lang im Beobachtungsraum verrecken zu lassen?
Der Flur roch nach den 100ml Bier, den dein Patient getrunken hat. Die Person schreit um Hilfe, aber du weißt ja, dass die Person nur betrunken ist. DU bist der Experte.
Ich habe dich nie gesehen, aber deine Kollegin, die mir bei der Ankunft mit ihren Nachtkäffchen zu gewunken hat, als wäre dies ein Familientreffen, habe ich dafür bis heute im Kopf.
Ein Familientreffen dieser Art gibt es bei dem Patient jedenfalls nicht mehr. Denn die Person liegt seit 6 Jahren im Bett und muss noch die 100ml Bier ausnüchtern. Und wie bescheuert das auch klingen mag, diese Worte könnten von Dir kommen.
Diese Worte kommen von mir: Du hast ein Leben zerstört.
Meinen Frust kann ich hier ausschreiben. Meine Wut kann ich beiseite legen. Ich kann Einsicht zeigen. All das, was Du nicht kannst. Auch nicht, um jemanden zu retten.
Deswegen hoffe ich für alle da draußen, dass Du nie wieder für jemanden der "Retter in Not" sein wirst. Denn Du bist kein Retter, Du bist die Not selbst.
Vielleicht um kurz mal zu trauern. Und mir kurz mal zu erlauben zurück zu denken was passiert ist, wie, wann und wo.
Und vor allem warum.
Dieser Text geht deswegen nicht an dich, nein, es geht dieses Mal an jemand anderen. Der, der dir helfen sollte. Der Retter in Not.
Ja lieber Arzt, ich meine dich. Dich überhaupt so zu nennen, ist schon eine Schande. Was du jetzt machst? Ich weiß es nicht. Vielleicht vermeidest du durch deine Sturheit immer noch vernünftige Hilfeleistungen, quälst dich mit anderen Anzeigen rum, weil du es mal wieder vermasselt hast. Obwohl Du dir nicht mal das eingestehen willst, das wissen wir alle.
Hätte ich schon damals gewusst, warum das alles so ablaufen musste, dann wären wir beide jetzt schon ein ganzes Stück weiter.
Aber wieso auch sich seine Schuld eingestehen? Wieso nicht einen Patienten mit einem Schlaganfall als "betrunken" einweisen lassen? Um ihn dann 2 Stunden lang im Beobachtungsraum verrecken zu lassen?
Der Flur roch nach den 100ml Bier, den dein Patient getrunken hat. Die Person schreit um Hilfe, aber du weißt ja, dass die Person nur betrunken ist. DU bist der Experte.
Ich habe dich nie gesehen, aber deine Kollegin, die mir bei der Ankunft mit ihren Nachtkäffchen zu gewunken hat, als wäre dies ein Familientreffen, habe ich dafür bis heute im Kopf.
Ein Familientreffen dieser Art gibt es bei dem Patient jedenfalls nicht mehr. Denn die Person liegt seit 6 Jahren im Bett und muss noch die 100ml Bier ausnüchtern. Und wie bescheuert das auch klingen mag, diese Worte könnten von Dir kommen.
Diese Worte kommen von mir: Du hast ein Leben zerstört.
Meinen Frust kann ich hier ausschreiben. Meine Wut kann ich beiseite legen. Ich kann Einsicht zeigen. All das, was Du nicht kannst. Auch nicht, um jemanden zu retten.
Deswegen hoffe ich für alle da draußen, dass Du nie wieder für jemanden der "Retter in Not" sein wirst. Denn Du bist kein Retter, Du bist die Not selbst.

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