Tagtraum

Und jedes Mal habe ich diese Vision.
Ich stehe da, allein. Die Pistole in der Hand, gerichtet auf meinen eigenen Kopf.
Warte auf den Schuss, drücke ab. Und es knallt.
Dann sehe ich mich auf den Boden fallen und liege schließlich in der Blutpfütze.

Viele würden das bestimmt als Albtraum bezeichnen, doch für mich ist es ein Ziel geworden. Denn es gibt nichts mehr, was mich glücklich macht. Zumindest nicht lange.
Es interessiert einfach keinen. Ich könnte manchen Freunden ins Gesicht schreien, dass ich mich umbringen will und sie würden trotzdem einen auf Friede Freude Eierkuchen machen von wegen "Lass die Dumme ruhig jammern, geht mir am Arsch vorbei".

Es wird nicht einmal darum gekämpft.

Ignoriert, Vergessen. Und es wird erst wieder an mich gedacht, wenn gerade niemand da ist.

Vertrauen tun sie mir auch nicht, also wieso soll ich ihnen vertrauen?

Diese Welt hat mir in den letzten Wochen die wahre Seite gezeigt. Ja, ich habe versucht positiv zu bleiben. Doch irgendwann reiht sich das ganze und du hast nur damit zu kämpfen das irgendwie zu überstehen.

Kraft vergeht. Genauso wie meine Zeit. Und die Zeit ist gekommen, wenn man keine Kraft mehr hat.

Und soll ich was sagen?

Ich kann nicht mehr.

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